Steuer­nachricht­en 2/17 – 02.2011 –Wenn pauschalierende Land­wirte Abfall­stoffe gegen Ent­gelt von Nicht­land­wirten abgenom­men und als Dün­ger­ersatzstoffe auf eige­nen Feldern aus­ge­bracht haben, so wurde das bish­er in der Prax­is der Erzeugertätigkeit und damit den Pauschalierung­sum­sätzen nach § 24 UStG zuge­ord­net. Nun­mehr wird abwe­ichend von eini­gen Finanzbe­hör­den die Auf­fas­sung vertreten, dass es sich um Fuhr- oder Entsorgungsleis­tun­gen han­delt, die dem Regel­s­teuer­satz zu unter­w­er­fen sind. Die Ver­w­er­tung der Pro­duk­te im eige­nen Betrieb wird nicht mehr berück­sichtigt, son­dern allein darauf abgestellt, dass der Land­wirt gegenüber einem Nicht­land­wirt eine Dien­stleis­tung erbringt. In dem BMF-Schreiben vom 27.10.2010 wer­den diese Sachver­halte der Regelbesteuerung unter­wor­fen, allerd­ings erst für Umsätze nach dem 31.12.2010. Der HLBS hat dazu eine Eingabe an einzelne Län­der-Finanzmin­is­te­rien gerichtet.

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