Steuer­nachricht­en 4/17 – 02.2011 –Fall­en bei einem pauschalieren­den luf Betrieb auch der Regelbesteuerung unter­liegende Umsätze an, kön­nen diese aus Vere­in­fachungs­grün­den in die Durch­schnittssatzbesteuerung ein­be­zo­gen wer­den, wenn sie nicht mehr als 4.000 € pro Kj betra­gen. Weit­ere Voraus­set­zun­gen sind, dass der Unternehmer daneben nur Pauschalierung­sum­sätze ohne Steuerzahllast bewirkt oder Umsätze aus­führt, die unter die Klei­n­un­ternehmer-Regelung fall­en bzw. die den Vors­teuer­abzug auss­chließen. Der HLBS hat mit Schreiben vom 14.01.2011 an das BMF um Bestä­ti­gung gebeten, dass von einem Nebeneinan­der der aufge­lis­teten Umsätze auszuge­hen ist, weil anson­sten die Vere­in­fachungsregelung ins Leere laufen würde. Außer­dem sollte bei Über­schre­it­en der 4.000 Euro- Gren­ze im Laufe des Jahres die Anwen­dung der Vere­in­fachungsregelung für das abge­laufene Kj unberührt bleiben, weil anson­sten eine Kor­rek­tur der im Jahresver­lauf erstell­ten Rech­nun­gen erforder­lich würde.