Eine Rech­nung muss fol­gende Angaben enthal­ten:

1. den voll­ständi­gen Namen und die voll­ständi­ge Anschrift des leis­ten­den Unternehmers und des Leis­tungsempfängers,

2. die dem leis­ten­den Unternehmer vom Finan­zamt erteilte Steuer­num­mer oder die ihm vom Bun­deszen­tralamt für Steuern erteilte Umsatzs­teuer-Iden­ti­fika­tion­snum­mer,

3. das Ausstel­lungs­da­tum,

4. eine fort­laufende Num­mer mit ein­er oder mehreren Zahlen­rei­hen, die zur Iden­ti­fizierung der Rech­nung vom Rech­nungsaussteller ein­ma­lig vergeben wird (Rech­nungsnum­mer),

5. die Menge und die Art (han­del­sübliche Beze­ich­nung) der geliefer­ten Gegen­stände oder den Umfang und die Art der son­sti­gen Leis­tung,

6. den Zeit­punkt der Liefer­ung oder son­sti­gen Leis­tung; in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 den Zeit­punkt der Vere­in­nah­mung des Ent­gelts oder eines Teils des Ent­gelts, sofern der Zeit­punkt der Vere­in­nah­mung fest­ste­ht und nicht mit dem Ausstel­lungs­da­tum der Rech­nung übere­in­stimmt,

7. das nach Steuer­sätzen und einzel­nen Steuer­be­freiun­gen aufgeschlüs­selte Ent­gelt für die Liefer­ung oder son­stige Leis­tung (§ 10) sowie jede im Voraus vere­in­barte Min­derung des Ent­gelts, sofern sie nicht bere­its im Ent­gelt berück­sichtigt ist,

8. den anzuwen­den­den Steuer­satz sowie den auf das Ent­gelt ent­fal­l­en­den Steuer­be­trag oder im Fall ein­er Steuer­be­freiung einen Hin­weis darauf, dass für die Liefer­ung oder son­stige Leis­tung eine Steuer­be­freiung gilt, und

9. in den Fällen des § 14b Abs. 1 Satz 5 einen Hin­weis auf die Auf­be­wahrungspflicht des Leis­tungsempfängers.

In den Fällen des § 10 Abs. 5 sind die Num­mern 7 und 8 mit der Maß­gabe anzuwen­den, dass die Bemes­sungs­grund­lage für die Leis­tung (§ 10 Abs. 4) und der darauf ent­fal­l­ende Steuer­be­trag anzugeben sind.

Unternehmer, die § 24 Abs. 1 bis 3 anwen­den, sind jedoch auch in diesen Fällen nur zur Angabe des Ent­gelts und des darauf ent­fal­l­en­den Steuer­be­trags berechtigt.

 

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