Steuer­nachricht­en 3/19 – 05.2011 –Mit Schreiben vom 30.6.2011 hat der HLBS zum Entwurf ein­er Ver­wal­tungsan­weisung zur Abgren­zung der Land- und Forstwirtschaft vom Gewerbe Stel­lung genom­men.

Die Abgren­zung erfol­gt deut­lich­er als bish­er dadurch, dass kün­ftig zwei Tätigkeits­bere­iche unter­schieden wer­den, für die jew­eils eigen­ständig eine rel­a­tive (1/3 des Gesam­tum­satzes) und eine absolute (51.500 Euro) Umsatz­gren­ze geprüft wer­den soll, bei deren nach­haltiger Über­schre­itung ein Gewer­be­be­trieb neben dem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb vor­liegt:

  1. Absatz eigen­er Erzeug­nisse und damit in unmit­tel­barem Zusam­men­hang ste­hende Tätigkeit­en;
  2. Ver­wen­dung von Wirtschafts­gütern des Betrieb­sver­mö­gens für außer­be­triebliche Zwecke und Dien­stleis­tun­gen, die in einem Zusam­men­hang zur Land- und Forstwirtschaft ste­hen.

Bei­de Tätigkeits­grup­pen gemein­sam dür­fen die auf den Gesamt­be­trieb bezo­gene Über­wiegen­heits­gren­ze von 50 % nicht nach­haltig über­schre­it­en, ohne dass der Charak­ter als land- und forstwirtschaftliche Tätigkeit ver­loren geht.

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