Das BMF geht in dem Umsatzs­teuer­an­wen­dungser­lass (UStAE) davon aus, dass für den Bezug von Wärme aus einem vom Betrieb selb­st betriebe­nen Block­heizkraftwerk ein Mark­t­preis nur dann anerkan­nt wird, wenn für den Betrieb ein konkreter Anschluss an die Ver­sorgung durch einen Frem­dan­bi­eter gegeben ist.

Wenn kein Mark­twert vorhan­den ist, wird eine Min­dest­be­mes­sungs­grund­lage zugrunde gelegt, die auf Basis aller entste­hen­den Selb­stkosten für Strom und Wärme berech­net wird, die dann im Ver­hält­nis 1:1 zwis­chen Strom und Wärme aufgeteilt wer­den. Für die eigen­ver­brauchte Wärme ergibt sich eine Bemes­sungs­grund­lage von 10 bis 15 Cent/kWH zuzüglich Umsatzs­teuer. Im Ver­gle­ich dazu bieten Frem­dan­bi­eter die Wärme zu einem Preis von 0,9 bis 1,9 Cent/kWH an. Dies führt dazu, dass die Nutzung der Wärme aus regen­er­a­tiv­en Energien für die Betriebe deut­lich teur­er ist als die Nutzung fos­siler Brennstoffe.