Bei Zahlungsansprüchen (ZA) han­delt es sich um imma­terielle Wirtschafts­güter des Anlagev­er­mö­gens, die bei ent­geltlichem Erwerb mit den Anschaf­fungskosten zu aktivieren sind. Die Finanzver­wal­tung hat im Schreiben vom 25.6.2008 (BSt­Bl. 2008 I, S. 682) den Stand­punkt vertreten, dass AfA auf ent­geltlich erwor­bene ZA man­gels zeitlich­er Befris­tung der EU-Verord­nung nicht zuläs­sig seien. Nach einem Vorschlag der EU-Kom­mis­sion vom 19.10.2011 läuft die Gültigkeit von ZA am 31.12.2013 ab. Damit muss nun in Anlehnung an die BFH-Recht­sprechung zur Abnutzbarkeit von imma­teriellen Wirtschafts­gütern von ein­er zeitlich begren­zten Nutzung der ZA aus­ge­gan­gen wer­den. Der HLBS hat daher in ein­er Eingabe an das Bun­desmin­is­teri­um der Finanzen (BMF) eine Abschreib­barkeit der ZA angeregt (vgl. www.hlbs.de/Presse/Stellungnahmen 2011). Das BMF teilte jedoch in sein­er Antwort mit, dass noch kein Hand­lungs­be­darf beste­he. Die ZA blieben dem Grunde nach auch nach 2013 erhal­ten, ungewiss sei lediglich deren Höhe, sodass ggf. Teil­w­ertab­schrei­bun­gen in Betra­cht kämen