HLBS und der Deutsche Bauern­ver­band (DBV) vertreten in ein­er gemein­samen Eingabe an das Bun­desmin­is­teri­um der Finanzen (BMF) die Auf­fas­sung, dass nach einem Erb­fall oder ein­er Schenkung die Ein­bringung der wirtschaftlichen Ein­heit eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes in eine Per­so­n­enge­sellschaft oder die Real­teilung der Erbenge­mein­schaft inner­halb der Behal­tens­frist keinen Ver­stoß gegen die Behal­tensregelung des § 13a Abs. 5 Nr. 2 Erb­StG darstellt (vgl. www.hlbs.de/Presse/Stellungnahmen 2012). In bei­den Fällen bleibt der Erbe oder Beschenk­te weit­er Eigen­tümer von begün­stigtem Ver­mö­gen, im ersten Fall als Miteigen­tümer ein­er land­wirtschaftlichen Mitun­ternehmer­schaft, im zweit­en Fall als Alleineigen­tümer land­wirtschaftlichen Ver­mö­gens. Die in bei­den Fällen aus bew­er­tungsrechtlich­er Sicht erforder­liche Zurech­nungs­fortschrei­bung stellt keinen Ver­stoß gegen die Behal­tensregelung dar. Während es für das Betrieb­sver­mö­gen in RE 13a.6 Abs. 3 Erb­StR 2011 eine Regelung gibt, fehlt bish­er eine entsprechende Regelung für das LuF-Ver­mö­gen.