Der Bun­desrat hat am 30.3.2012 dem Gesetz zur Änderung des Gemein­de­fi­nanzre­for­mge­set­zes und von steuer­lichen Vorschriften zuges­timmt. Grund­lage des Geset­zes ist, den Gemein­den einen bes­timmten Anteil am Aufkom­men aus ver­an­lagter ESt sowie Lohn- und Kap­i­taler­trag­s­teuer zuzuteilen. Mit der Geset­zesän­derung erfol­gt eine Anpas­sung an die Ergeb­nisse der Lohn- und Einkom­men­steuer­sta­tis­tik 2007.

Wichtig für Land- und Forstwirte ist eine im Rah­men dieser Geset­zesän­derung erfol­gte Stre­ichung: Der bis­lang gültige ermäßigte Umsatzs­teuer­satz von 7 % auf die Liefer­un­gen von leben­den Pfer­den ein­schl. rein­ras­siger Zucht­tiere (aus­gen. Wildpferde) wird aufge­hoben, sodass nun der reg­uläre Steuer­satz erhoben wird. Die Stre­ichung erfol­gt auf­grund ein­er Vor­gabe des Europäis­chen Gericht­shofes. Eine Ermäßi­gung ist nur noch vorge­se­hen für Tiere, die zur Her­stel­lung von Nahrungs- oder Fut­ter­mit­teln dienen oder in der land­wirtschaftlichen Erzeu­gung einge­set­zt wer­den. Die Änderung tritt für Umsätze ab dem 1.7.2012 in Kraft.

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