Der Geset­zen­twurf soll der Anpas­sung des Steuer­rechts an europäis­che Vor­gaben, der Sicherung des Steuer­aufkom­mens und der Vere­in­fachung im Besteuerungsver­fahren dienen.

Bezüge für Kurzzeit-Sol­dat­en sollen kün­ftig besteuert wer­den. Elek­tro­fahrzeuge, die wegen des höheren Lis­ten­preis­es bei der 1%-Regelung benachteiligt sind, erhal­ten einen Aus­gle­ich, und auf Antrag des Arbeit­nehmers kön­nen die lohn­s­teuer­lichen Frei­be­träge für zwei Jahre gel­ten.

Bei der Rech­nungsstel­lung für innerge­mein­schaftliche Leis­tun­gen wer­den die Angaben „Gutschrift“ oder „Steuer-schuld­ner­schaft“ des Leis­tungsempfängers verpflich­t­end.

Die Umsatzs­teuer­be­freiung für Bil­dungsleis­tun­gen wird eingeschränkt, wobei unklar ist, welche gemein­nützi­gen Vere­ine weit­er­hin darunter fall­en. Die Zurech­nung des Ein­heitswerts bes­timmter Son­derkul­tur­nutzun­gen soll beim Nutzer erfol­gen, es sei denn, der Eigen­tümer hat die Flächen bere­its sel­ber inten­siv genutzt.