Mit Pressemit­teilung vom 30.5.2012 hat das BMF auf die Ein­führung der E‑Bilanz spätestens bis 2013 hingewiesen. Sie soll für Wirtschaft­s­jahre ab 2013 verpflich­t­end sein und zusam­men mit der elek­tro­n­is­chen Steuer­erk­lärung 2014 über­mit­telt wer­den. Aber auch für das Wirtschaft­s­jahr = Kalen­der­jahr 2012 bzw. das abwe­ichende Wirtschaft­s­jahr 2012/2013 kann eine E‑Bilanz auf frei­williger Basis ein­gere­icht wer­den. Mit Ein­führung der E‑Bilanz sollen papier­basierte Ver­fahrens­abläufe endgültig der Ver­gan­gen­heit ange­hören.

Die Finanzver­wal­tung ist überzeugt, dass die Umstel­lung im Lauf der Zeit Vere­in­fachun­gen und Effizien­zgewinne brin­gen wird. Überzeu­gung beste­ht auch dahinge­hend, dass eine dif­feren­zierte Datenüber­mit­tlung dazu beiträgt, die Anzahl der Rück­fra­gen durch die Finanzämter bei den Unternehmen zu reduzieren und eine endgültige Steuer­fest­set­zung schneller zu ermöglichen. Nach den Pla­nun­gen wird der amtliche Daten­satz der E‑Bilanz kon­tinuier­lich evaluiert.

Das Ziel ist dabei, die E‑Bilanz den prak­tis­chen Anforderun­gen kon­tinuier­lich anzu­passen. Zu diesem Zweck wer­den auch weit­er­hin inter­essierte Vertreter der Kam­mern, Ver­bände und Unternehmen in den Prozess einge­bun­den.

In der E‑Bilanz muss nur das aus­ge­füllt wer­den, was einen tat­säch­lich bet­rifft. Auch sind Möglichkeit­en geschaf­fen wor­den, damit das Buch­führungswe­sen des jew­eili­gen Unternehmens bleiben kann wie es ist; bei Recht­sän­derun­gen ist eine dynamis­che Anpas­sung möglich. Vor allem kleine und mit­tlere Unternehmen kön­nen Unter­stützung bei der Ein­führung der E‑Bilanz erhal­ten.

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