Ende Juli wurde der Ref­er­ente­nen­twurf des Micro­BilG (Gesetz zur Umset­zung der sog. Micro-Richtlin­ie 2012/6/EU über Erle­ichterun­gen der Rech­nungsle­gung für Kle­in­stun­ternehmen) an die Län­der und Ver­bände ver­sandt. Der Entwurf soll die im Feb­ru­ar ver­ab­schiedete Micro-Richtlin­ie der EU umset­zen und sieht Änderun­gen vor allem im Han­dels­ge­set­zbuch vor, um sog. Kle­in­stun­ternehmen von bes­timmten Anforderun­gen an Rech­nungsle­gung und Offen­le­gung zu ent­las­ten. Als Kle­in­stun­ternehmen gel­ten im Wesentlichen Kap­i­talge­sellschaften, die min­destens zwei der drei fol­gen­den Schwellen­werte nicht über­schre­it­en: max­i­mal 350.000 Euro Bilanz­summe, max­i­mal 700.000 Euro Jahre­sum­satz und max­i­mal 10 Mitar­beit­er im Jahres­durch­schnitt.
Kle­in­stun­ternehmen sollen auf die Erstel­lung eines Anhangs zur Bilanz voll­ständig verzicht­en kön­nen, sofern sie bes­timmte Angaben unter der Bilanz ausweisen. Darüber hin­aus sollen weit­ere Optio­nen zur Ver­ringerung der Darstel­lungstiefe im Jahresab­schluss eingeräumt wer­den.

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