In sein­er Rund­ver­fü­gung vom 2.8.2012 – S 2230 A – St 31 1 hat die OFD Koblenz ihre grundle­gen­den Anord­nun­gen der Rund­ver­fü­gung vom 3.7.2006 – S 2230 A – St 31 1 bestätigt, sie teil­weise aktu­al­isiert oder ergänzt. Die Ver­fü­gung gibt Infor­ma­tio­nen zu Schätzungs­land­wirten, zu wiederkehren­den Leis­tun­gen und zu dauern­der Wert­min­derung bei luf genutzten Grund­stück­en. Berück­sichtigt wer­den u.a. neuere Recht­sprechung und Schreiben des BMF. Hin­sichtlich der Entschei­dung des FG Rhein­land-Pfalz vom 27.10.2010 – 2 K 1877/07 hält die OFD nicht mehr an der Auf­fas­sung fest, dass für eine Teil­w­ertab­schrei­bung des land­wirtschaftlichen Grund und Bodens auf­grund ein­er dauern­den Wert­min­derung ein Beobach­tungszeitraum von fünf Jahren zugrunde gelegt wer­den könne. Im Hin­blick darauf, dass Grund und Boden zumeist unbe­gren­zt, zumin­d­est aber über Jahrzehnte dem luf Betrieb zu dienen bes­timmt ist, kann gefol­gert wer­den, dass auch nach ein­er Wert­min­derung von ein­er Wert­er­hol­ung vor Ablauf der Hälfte der mut­maßlichen Rest­nutzungs­dauer aus­ge­gan­gen wer­den kann.

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