Das Bun­des­fi­nanzmin­is­teri­um (BMF) regelt in seinem Schreiben vom 2.7.2012, IV D 2 – S 7287- a/09/10004:003 Einzel­heit­en zu elek­tro­n­is­chen Rech­nun­gen und zu Rech­nungskopi­en. Klargestellt wird, dass ein Vors­teuer­abzug unab­hängig von einem inner­be­trieblichen Kon­trol­lver­fahren ist, soweit die Voraus­set­zun­gen nach § 15 Umsatz-steuerge­setz (UStG) vor­liegen. Das Kon­trol­lver­fahren unter­liegt kein­er Pflicht zur Doku­men­ta­tion, die aber im Hin­blick auf den Gut­glaubenss­chutz beim Vors­teuer­abzug erfol­gen sollte.

Das BMF emp­fiehlt eine geson­derte Datei, die mit der elek­tro­n­is­chen Rech­nung so ver­bun­den wird, dass sie nicht mehr getren­nt wer­den kann (dazu auch BayLF­St v. 13.2.2012, S 0316.1.1–5/1 St42). Der Gefahr ein­er Dop­pel-entste­hung der USt bei der Erteilung von Rech­nungskopi­en kann man dadurch ent­ge­hen, dass die Kopie iden­tisch ist mit der Orig­i­nal­rech­nung oder aber aus­drück­lich als Dup­likat oder Kopie gekennze­ich­net wird. Abschnitt 14c. 1 Abs. 4 USt-Anwen­dungser­lass wird entsprechend diesen Empfehlun­gen angepasst.

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