Der Geset­zge­ber hat das Gesetz zur Änderung und zur Vere­in­fachung der Unternehmens­besteuerung und des steuer­lichen Reisekosten­rechts ver­ab­schiedet. Die Regelun­gen zum Reisekosten­recht treten erst zum 1.1.2014 in Kraft, anson­sten ist das Gesetz seit dem 26.2.2013 anwend­bar.

Die Vere­in­fachun­gen im Reisekosten­recht betr­e­f­fen vor allem Fahrtkosten, Verpfle­gungsmehraufwen­dun­gen, Über­nach­tungskosten sowie die Frage der Besteuerung von Dienst­wa­gen. Bei den Abrech­nun­gen von Dien­streisen soll der Ver­wal­tungsaufwand reduziert wer­den.

Im Rah­men der Unternehmens­besteuerung wird der Höch­st­be­trag beim Ver­lus­trück­trag von 511.500 Euro auf 1 Mio. Euro bzw. von 1.023.000 Euro auf 2 Mio. Euro bei zusam­men ver­an­lagten Ehe­gat­ten ange­hoben. Die Regelun­gen zur steuer­lichen Organ­schaft wer­den vere­in­facht. Dies bet­rifft u.a. die Durch­führung als auch die for­malen Voraus­set­zun­gen beim Abschluss eines Gewinnabführungsver­trags.

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