Nach der Dauer­grün­land-Erhal­tungsverord­nung ist in Schleswig-Hol­stein ein Umbruch von Dauer­grün­land in Ack­er­land nur mit Genehmi­gung der zuständi­gen Behörde möglich. Dazu hat sich mit Ver­wal­tungsan­weisung vom 17.12.2012 – VI 312 – S 2230 – 253 das Finanzmin­is­teri­um Schleswig-Hol­stein geäußert. Die Genehmi­gung ist in der Regel an die Auflage geknüpft, neues Dauer­grün­land anzule­gen, was jedoch nicht unbe­d­ingt auf Flächen des Antrag­stellers erfol­gen muss. Dazu kön­nen auch Dritte durch den Antrag­steller ver­traglich verpflichtet wer­den. Als Gegen­leis­tung kann ein ein­ma­liges Ent­gelt vere­in­bart wer­den.
Weil solche Regelun­gen auch in anderen Bun­deslän­dern existieren, find­en zurzeit Abstim­mungen auf der Ebene der ober­sten Finanzbe­hör­den des Bun­des und der Län­der über die einkom­men­steuer­rechtliche Behand­lung dieser Ent­gelte statt. Das Finanzmin­is­teri­um bit­tet aus diesem Grund, bis zum Erlass ein­er Ver­wal­tungsan­weisung die abschließende Bear­beitung entsprechen­der Fälle zurück­zustellen.

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