Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat mit seinem Urteil vom 22.9.2011 – IV R 33/08 entsch­ieden, dass die geän­derte betrieb­sver­mö­gens­mäßige Zuord­nung eines Wirtschaftsguts während des Beste­hens ein­er mitun­ternehmerischen Betrieb­sauf­s­pal­tung wed­er eine Ent­nahme beim abgeben­den Betrieb noch eine Ein­lage beim aufnehmenden Betrieb i. S. d. § 4 Abs. 4a EStG darstellt, wenn der Vor­gang zum Buch­w­ert stattge­fun­den hat.
Mit Urteil vom 23.2.2012 – IV R 19/08 hat der BFH entsch­ieden, dass § 4 Abs. 4a Satz 5 EStG, der den Abzug der Schuldzin­sen bei der Gewin­ner­mit­tlung regelt, auch dann anzuwen­den sei, wenn die Anschaffung/Herstellung der Wirtschafts­güter des Anlagev­er­mö­gens durch die Belas­tung eines Kon­toko­r­ren­tkon­tos finanziert wird.
Das Schreiben des Bun­desmin­is­teri­ums der Finanzen (BMF) vom 18.2.2013 – IV C 6 – S 2144/07/10001 set­zt die Recht­sprechung nun­mehr unter Änderung des BMF-Schreibens vom 17.11.2005 (BSt­Bl I S. 1019) um.

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