Die ober­sten Finanzbe­hör­den der Län­der haben beschlossen, Abschnitt 24.6 des Umsatzs­teuer-Anwen­dungser­lass­es zu ändern (siehe Schreiben des Bun­desmin­is­teri­ums der Finanzen (BMF) vom 25.3.2013 – IV D 2 – S 7410/07/10016–02). Nun­mehr wird klargestellt, dass lediglich Leis­tun­gen unter die Vere­in­fachungsregelung fall­en, die einen engen Bezug zur eige­nen land- und forstwirtschaftlichen Erzeugertätigkeit des Unternehmers aufweisen. Nicht darunter fall­en z. B. Umsätze aus dem Betrieb ein­er Pho­to­voltaikan­lage und die umsatzs­teuerpflichtige Ver­mi­etung oder Ver­pach­tung von Wirtschafts­gütern. Die neuen Regelun­gen des BMF-Schreibens sind auf die nach dem 31.12.2010 aus­ge­führten Umsätze anzuwen­den. Bei den vor dem 1.4.2013 aus­ge­führten Umsätzen wird es auch für Zwecke des Vors­teuer­abzugs des Leis­tungsempfängers nicht bean­standet, wenn der Unternehmer Abschn. 24.6 Abs. 2 UStAE in der bis zum 24.3.2013 gel­tenden Fas­sung mit der Maß­gabe anwen­det, dass es sich bei dem in Nr. 1 genan­nten Umsatz­be­trag (4.000 Euro) um einen Net­to­be­trag han­delt.