Zu entschei­den war im Urteil des Finanzgerichts Nieder­sach­sen (FG) vom 14.2.2013 – 5 K 281/11, ob Zuchtleis­tun­gen eines Land­wirts für Nicht­land­wirte der Durch­schnittssatzbesteuerung nach § 24 Umsatzs­teuerge­setz (UStG) unter­liegen.
Der Kläger betrieb eine Pfer­dezucht mit 30 eige­nen Pfer­den. Außer­dem unter­hielt er eine Pfer­de­pen­sion für ca. 70 Pferde, für die er die fol­gen­den Leis­tun­gen anbot: Bele­gung der Stuten durch kün­stliche Besamung, Abfohlung, Aufzucht und Aus­bil­dung der Fohlen, Präsen­ta­tion und Aus­bil­dung für Pfer­de­schauen und Leis­tung­sprü­fun­gen, Beratung über die Zucht­möglichkeit­en, Betreu­ung (Fut­ter, Stall, Aus­lauf, Tier­arzt während der Trächtigkeit und bei und nach der Geburt) sowie Hil­fe beim Kauf oder Verkauf von Pfer­den.
Das FG hat nun entsch­ieden, dass die Umsätze aus ein­er Pen­sion­spfer­de­hal­tung zu Zuchtzweck­en nur insoweit der Durch­schnittssatzbesteuerung unter­liegen, als der Pfer­dee­in­steller selb­st Land­wirt ist

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