Altenteil­sleis­tun­gen sind grund­sät­zlich mit ihrem tat­säch­lichen, nachgewiese­nen Wert anzuset­zen. Das Bay­erische Lan­desamt für Steuern hat mit Erlass vom 30.3.2016 – S 2221.1.1–10/36 St32 (HLBS-Info 4.6.7) fol­gende Werte für geschätzte unbare Altenteil­sleis­tun­gen veröf­fentlicht, die nicht bean­standet wer­den und als Ver­sorgungsleis­tun­gen ange­set­zt wer­den kön­nen.
Einzelper­so­n­en (in €)
Verpfle­gung Nebenkosten gesamt
2012 2.628 585 3.213
2013 2.688 598 3.286
2014 2.748 612 3.360
2015 2.748 612 3.360
2016 2.832 631 3.463

Altenteil­er-Ehep­aar/-part­ner­schaft (in €)
Verpfle­gung Nebenkosten gesamt
2012 5.256 1.170 6.426
2013 5.376 1.196 6.572
2014 5.496 1.224 6.720
2015 5.496 1.224 6.720
2016 5.664 1.262 6.926

Daneben kön­nen die nach­weis­bar gezahlten Bar­leis­tun­gen berück­sichtigt wer­den.
In ver­schiede­nen Über­gangsregelun­gen wird auf das BMF-Schreiben vom 16.9.2004 hingewiesen. Bei den Altenteils­berechtigten sind diese Leis­tun­gen kor­re­spondierend als son­stige Einkün­fte nach § 22 Nr. 1a EStG anzuset­zen.