Fol­gen­des Soforthil­fe­pro­gramm gilt für NRW:

Anträge kön­nen ab Fre­itag, den 27. März 2020, online gestellt wer­den. Die Anträge sind von Ihnen selb­st zu stellen. Selb­stver­ständlich sind wir Ihnen dabei behil­flich.


Wer wird gefördert?
Anträge kön­nen von gewerblichen und gemein­nützi­gen Unternehmen, Solo-Selb­st­ständi­gen und von Ange­höri­gen der Freien Berufe, ein­schließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerech­net auf Vol­lzeitkräfte) gestellt wer­den, die im Haupter­werb
• wirtschaftlich und damit dauer­haft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig sind,
• ihren Haupt­sitz in Nor­drhein-West­falen haben und
• ihre Waren oder Dien­stleis­tun­gen bere­its vor dem 1. Dezem­ber 2019 am Markt ange­boten haben.


Was wird gefördert?
Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Exis­tenz und Über­brück­ung von akuten Finanzierungsen­g­pässe, u.a. für laufende Betrieb­skosten wie Mieten, Kred­ite für Betrieb­sräume, Leas­in­grat­en u.ä., sowie dem Erhalt von Arbeit­splätzen durch einen Zuschuss unter­stützt wer­den. (Zur Reduzierung von Per­son­alkosten gibt es das Kurzarbeit­ergeld)

Voraus­set­zung: erhe­bliche Finanzierungsen­g­pässe und wirtschaftliche Schwierigkeit­en in Folge von Coro­na. Dies wird angenom­men, wenn
• sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Hon­o­rar­rück­gang von min­destens 50 Prozent ver­glichen mit dem durch­schnit­tlichen monatlichen Umsatz (bezo­gen auf den aktuellen und die zwei vor­ange­gan­genen Monate) im Vor­jahr ergibt. Rechen­beispiel: Durch­schnit­tlich­er Umsatz Jan­u­ar bis März 2019: 10.000 Euro, aktueller Umsatz März 2020: 5.000 Euro
oder
• der Betrieb auf behördliche Anord­nung wegen der Coro­na-Krise geschlossen wurde
oder
• die vorhan­de­nen Mit­tel nicht aus­re­ichen, um die kurzfristi­gen Verbindlichkeit­en des Unternehmens (bspw. Mieten, Kred­ite für Betrieb­sräume, Leas­in­grat­en) zu zahlen (= Finanzierungsen­g­pass)
Die Soforthil­fe gilt für Antrag­steller, die zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2019 nicht in Schwierigkeit­en waren, aber danach in Folge des Aus­bruchs von COVID-19 Schwierigkeit­en hat­ten oder in Schwierigkeit­en ger­at­en sind.

Wie hoch ist die Förderung?
Die Soforthil­fe erfol­gt im Rah­men eines ein­ma­li­gen, nicht rück­zahlbaren Zuschuss­es. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:
• 9.000 Euro für antrags­berechtigte Solo-Selb­st­ständi­ge und Antrags­berechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
• 15.000 Euro für Antrags­berechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
• 25.000 Euro für Antrags­berechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten
Wie wird die Zahl der Beschäftigten gezählt?
Stich­tag für die Berech­nung der Mitar­beit­erzahl ist der 31.12.2019. Zur Umrech­nung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vol­lzeitbeschäftigte:

Mitar­beit­er bis 20 Stun­den = Fak­tor 0,5
Mitar­beit­er bis 30 Stun­den = Fak­tor 0,75
Mitar­beit­er über 30 Stun­den & Auszu­bildende = Fak­tor 1
Mitar­beit­er auf 450 Euro-Basis = Fak­tor 0,3

Der/Die Unternehmer/in selb­st ist mitzuzählen.

Weit­ere Infos unter: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

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