Steuerberatung
Steuerberatung und –gestaltung; Vertretung und Verteidigung vor Behörden und Gerichten
Steuererklärung
Vorbereitung und Abgabe von Steuererklärungen
Gewinnermittlung
Handels- und steuerliche Jahresabschlüsse; Einnahmen-Überschussrechnungen und § 13a-Gewinnermittlungen
Buchhaltung
Erstellung/ Hilfestellung bei Finanz- und Lohnbuchhaltungen

Buchstelle Lage

Wir haben einen lan­gen Namen: wir heißen offiziell “Land­wirtschaftliche Buch­führungs-Genossen­schaft Lippe eG” — bekan­nter sind wir aber als “Buch­stelle Lage”. Nach § 4 Nr. 8 des Steuer­ber­atungs­ge­set­zes sind wir auch steuer­ber­a­tend tätig und somit eine Buch­führungs- und Steuer­ber­atungsgenossen­schaft. Die meis­ten unser­er Man­dan­ten kom­men aus Lippe und Ost­west­falen. Wir sind aber nicht auf unsere Heimat beschränkt, son­dern auch über­re­gion­al tätig — Ent­fer­nun­gen spie­len im Zeital­ter mod­ern­er Kom­mu­nika­tion­s­möglichkeit­en keine auss­chlaggebende Rolle mehr.

Die bundesweit einzige Steuerberatungsgenossenschaft

Als bun­desweit einzige Steuer­ber­atungsgenossen­schaft streben wir nicht nach Gewin­n­max­imierung. Nach § 2 unser­er Satzung haben wir die Auf­gabe, das Buch­führungswe­sen unser­er Mit­glieder zu fördern, sowie die Erledi­gung von Buch­führungsar­beit­en und die Durch­führung von Steuer­ber­atung.

Standort und Geschichte

Mit dem Umzug der Geschäftsstelle in die Friedrich-Ebert-Straße kehrt die Land­wirtschaftliche Buch­führungs-Genossen­schaft Lippe an den Ort zurück, wo sie schon ein­mal behei­matet war. Die Genossen­schaft wurde am 30. Novem­ber 1921 als Nach­fol­gerin der Buch­führungsabteilung des Kriegswirtschaftsver­ban­des Lip­pis­ch­er Land­wirte in Det­mold gegrün­det. Zu jen­er Zeit set­zte sich auch im land­wirtschaftlichen Bere­ich die Erken­nt­nis durch, dass eine buch­mäßige Erfas­sung der Geschäftsvor­fälle — also eine Buch­führung — notwendig sei.

Alter Standort der Buchstelle Lage in der Bruchstraße

Die ehe­ma­lige Buch­stelle Lage in der Bruch­straße

Im Jahr 1933 war es der Wun­sch der in Lage ansäs­si­gen Kreis­bauern­schaft, dass die Buch­führungs-Genossen­schaft ihren Sitz nach Lage ver­lege. Hier war man zuerst in gemieteten Räu­men tätig, näm­lich im Forstamt Lage bzw. dem heuti­gen Dien­st­ge­bäude Lage des Region­al­forstamts Ost­west­falen-Lippe (Sedan­platz 9). Das Forstamt-Dien­st­ge­bäude bzw. der frühere Genossen­schaftssitz gren­zt unmit­tel­bar an die jet­zige Geschäftsstelle der Genossen­schaft. 1935 zog die Land­wirtschaftliche Buch­stelle von der Ecke Sedan­platz / Friedrich-Ebert-Straße in die Bruch­straße um. Zwar kam die Arbeit der Buch­stelle in den nach­fol­gen­den Kriegs­jahren fast ganz zum Erliegen und das Gebäude in der Bruch­straße wurde bei den Bomben­ab­wür­fen auf Lage am 21. und 22. Feb­ru­ar 1945 beschädigt, doch wurde der Betrieb nach Kriegsende wieder in Gang geset­zt. In den fol­gen­den Jahren ging es mit der Genossen­schaft stetig aufwärts und die Zahl ihrer Mit­glieder wuchs. Nicht zulet­zt deshalb, weil das Steuer­recht kom­pliziert­er wurde und sich im land- und forstwirtschaftlichen Steuer­recht zunehmend Son­der­regelun­gen entwick­el­ten.

In einem Festvor­trag zum 75-jähri­gen Beste­hen (1996) der Genossen­schaft heißt es dazu:

Durch die Spezial­isierung der Genossen­schaft auf diesem Gebi­et war und ist sie in ganz beson­derem Maße dazu prädes­tiniert, die steuer­lichen Prob­leme ihrer Mit­glieder ein­er Lösung zuzuführen.“

Auch der im Festvor­trag doku­men­tierte Aus­blick auf die zukün­ftige Arbeit der Land­wirtschaftlichen Buch­führungs-Genossen­schaft Lippe hat sich voll und ganz bewahrheit­et:

Der Struk­tur­wan­del in der Land­wirtschaft hat auch Auswirkun­gen auf die Arbeit unser­er Genossen­schaft. Die Land­wirte suchen nach anderen Einkom­mensmöglichkeit­en und Einkom­men­squellen. Viele Land­wirte erzie­len heute bere­its außer­land­wirtschaftliche Einkün­fte. Damit wer­den die Mitar­beit­er der Buch­stelle auch auf anderen Steuer­rechts­ge­bi­eten gefordert. Die steuer­liche Beratungstätigkeit wird in der Zukun­ft einen höheren Stel­len­wert ein­nehmen als bish­er und sich auf andere Gebi­ete ausweit­en als nur auf den Bere­ich der Land- und Forstwirtschaft. Wir nehmen diese Her­aus­forderung an und sind davon überzeugt, dass die Genossen­schaft auch in Zukun­ft ihre Arbeit erfol­gre­ich fort­set­zen wird.“

Mandantschaft

Betreut wer­den heute von der Genossen­schaft Man­dan­ten mit land- und forstwirtschaftlichen Einkün­ften sowie Einkün­ften aus Gewer­be­be­trieb und aus selb­ständi­ger Arbeit nach § 4 Nr. 8 des Steuer­ber­atungs­ge­set­zes. Darüber hin­aus auch Land- und Forstwirte mit Nebeneinkün­ften, die üblicher­weise bei Land­wirten vorkom­men. Son­stige Steuerpflichtige, Gewer­be­be­triebe usw. wer­den durch das Steuer­büro betreut.

Satzung

Satzung der Buch­stelle Lage v01, Stand 01.02//